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Resilienz fördern – so lernen Sie, Krisen besser standzuhalten

Comcave College GmbH
mann draussen geniesst das leben

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Resilienz umfasst die Widerstandfähigkeit gegen Stress, Probleme und Misserfolge. Sie gilt als wichtiger Soft Skill, besonders für Führungskräfte.
  • Ihre Resilienz fördern Sie vor allem durch das Verständnis Ihrer inneren Einstellung und Ihrer Glaubenssätze.
  • Die sieben Säulen der Resilienz bilden Ihre mentale Stärke. Dazu gehören unter anderem Optimismus, Akzeptanz und das Übernehmen von Verantwortung.
  • Mit täglichen Übungen können Sie Ihre Resilienz fördern. Oft geht es dabei um die Visualisierung der Realität, die oft anders ist als in unserer Wahrnehmung.

Was ist Stressresilienz?

Unter Resilienz versteht man die psychische Widerstandskraft eines Menschen, oft auch seelisches Immunsystem genannt. Während einige Menschen mit Stress und Rückschlägen gut umgehen, sind andere weniger resistent und leiden psychisch darunter.

Im beruflichen Sinne zählt Resilienz zu den wichtigen persönlichen Eigenschaften und gilt vielen als bedeutender Soft Skill. Gerade Führungskräfte müssen mental widerstandsfähig sein, um in Drucksituationen Leistung abrufen zu können. Daher ist das Stärken der Resilienz nicht zuletzt auch eine Maßnahme der beruflichen Persönlichkeitsentwicklung.

Resilienz stärken hilft in Job und Alltag weiter

Wenn Sie im Job ambitioniert sind und Karriere machen wollen, dürfen Sie schließlich nicht bei jeder Kritik oder jedem Misserfolg mental zusammenbrechen. Nicht zuletzt ist eine starke Resilienz auch ein guter Schutz gegen Burn-Out.

Eine besonders hohe psychische Widerstandsfähigkeit brauchen Sie ebenfalls dann, wenn Sie neben dem Beruf eine Familie zu umsorgen haben. Die tägliche Belastung auf der Arbeit und zuhause ist eine Herausforderung für das Nervenkostüm. Die Resilienz zu stärken ist die beste Art, sich darauf vorzubereiten.

Die 7 Säulen der Resilienz

Die psychische Resilienz setzt sich nach einhelliger Meinung anerkannter Experten aus einer Reihe von sogenannten Säulen zusammen. Sieben Säulen bestimmter Fähigkeiten und Einstellungen tragen unsere innere Stärke und Resilienz.

1.       Optimismus

Wenn Sie optimistisch in die Zukunft blicken und die Dinge selbst in die Hand nehmen wollen, können Sie Ihre Resilienz fördern. Krisen erscheinen dann viel flüchtiger und schwächer.

2.       Akzeptanz

Resilienz fördern Sie auch, indem Sie die Vergangenheit ruhen lassen und Dinge akzeptieren, die nicht mehr zu ändern sind. Das gilt für andere Menschen als auch für Geschehnisse.

3.       Lösungsorientiertheit

Wenn Sie mit einem Problem konfrontiert sind, leiden Sie weniger darunter, wenn Sie aktiv nach einer Lösung suchen. Bleiben Sie passiv, sehen Sie oft nur das Negative.

4.       Verlassen der Opferrolle

Was auch immer Ihnen zugestoßen ist und wie unrecht es auch gewesen sein mag: Entrinnen Sie der Passivität und nehmen Sie die Folgen als Herausforderung an.

5.       Übernahme von Verantwortung

Fehler können passieren. Übernehmen Sie die Verantwortung dafür und klären Sie die Situation. So stärken Sie Ihre Resilienz und helfen, das Problem zu lösen.

6.       Netzwerkorientierung

Eine wichtige Form Ihre Resilienz zu fördern ist die soziale Interaktion. Familie und Freunde, aber auch Kollegen und Freizeitpartner geben Ihnen inneren Halt und Stärke.

7.       Zukunftsplanung

Wenn Sie einen konkreten Plan von Ihrer eigenen Zukunft haben, sind Sie meist mental stärker und gehen besser mit Rückschlägen um. Optimalerweise haben Sie zudem immer einen Plan B.

Mit täglichen Übungen die Resilienz fördern

Oft ist es im Stress des Alltags gar nicht so einfach seine Resilienz zu fördern und zu trainieren. Ihre psychische Stärke wird schließlich immer mehr oder weniger gefordert. Trotzdem kann es sinnvoll sein einige einfache Übungen in den Alltag zu integrieren, mit denen sich die Resilienz fördern lässt.

Notieren Sie positive Momente des Tages

Eine positive und optimistische Grundeinstellung ist das Fundament mentaler Stärke. Gerade unter Stress neigen wir Menschen dazu, das Negative über Gebühr zu überhöhen. Manchmal reicht ein rücksichtsloser Autofahrer, der uns die Vorfahrt nimmt, aus, um einen eigentlich ganz guten Tag zu ruinieren.

Versuchen Sie, die positiven Dinge bewusst dominieren zu lassen. Notieren Sie in einer Art Tagebuch täglich drei Dinge, die gut gelaufen sind oder bei denen Sie sich wohl gefühlt haben. Damit trainieren Sie Ihr Gehirn darauf, positiver eingestellt zu sein und fördern nebenbei Ihre Resilienz.

Seien Sie stolz auf Ihre Erfolge

Oft vergessen wir, was wir bislang alles geleistet haben und sehen nur die Probleme, die wir noch nicht bewältigt haben. Unsere Resilienz fördern wir damit nicht, sondern erzeugen nur noch mehr Druck. Schauen Sie ab und an bewusst zurück und machen Sie sich klar, was Sie an diesem Tag, in diesem Jahr oder im Leben schon geleistet haben.

Geben und Nehmen Sie von Menschen, die Ihnen guttun

Gerade im beruflichen Umfeld geht es oft um Sachen und nicht um Menschen. Es geht um Produkte, Umsatzzahlen und Überstunden. Für die innere Resilienz ist aber das positive Sozialverhalten viel wichtiger. Wer respektiert und unterstützt wird, dem kann Stress viel weniger anhaben.

Nehmen Sie sich Zeit für Freunde und Familie. Seien Sie hilfsbereit und anerkennend. Sehen Sie das nicht allein als reine Freundlichkeit. Ein umgängliches Miteinander ist eine Investition in Ihre Resilienz und damit auch in Ihre Karriere. Außerdem wird dem, der gibt, oft auch zurückgegeben.

Werden Sie Ihr eigener Freund

Üblicherweise sind wir selbst unser schärfster Kritiker. Das hat zwar auch Vorteile, macht uns seelisch allerdings oft schwer zu schaffen. Wenn uns ein Problem belastet oder wir schwer gestresst sind, haben wir meist wenig Verständnis dafür, wenn wir selbst scheitern oder uns schwer tun. Bei anderen hingegen sind wir nachsichtiger.

Stellen Sie sich vor, was Sie einem guten Freund bei Stress oder Problemen sagen würden. Vergleichen Sie das nun mit dem, was Sie über sich selbst in einer ähnlichen Situation denken würden. Sich selbst Mitgefühl und Verständnis spenden, hilft Ihnen effektiv dabei, die eigene Resilienz zu fördern.

Kurz und knapp: Resilienz fördern

Die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber Druck und Stress wird Resilienz genannt. Ihre Resilienz fördern Sie vor allem durch eine gesunde Selbstwahrnehmung, Optimismus und die Akzeptanz von allen Dingen, die Sie sowieso nicht ändern können. Mit einigen einfachen Übungen kann man seine mentale Widerstandskraft. Wer seine Resilienz stärkt, ist im Job belastbarer und weniger von stressbedingten Erkrankungen betroffen. Im privaten Bereich hat eine starke Resilienz ebenfalls positive Auswirkungen, etwa auf die Familie, Freunde und Bekannte.

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