Referenzen in der Bewerbung – COMCAVE.COLLEGE® Magazin

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Referenzen in der Bewerbung: Das müssen Sie beachten

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Glücklich lächelnde Frau bekommt Referenz vom Manager

Das Wichtigste in Kürze:

  • Anders als ein Arbeitszeugnis wird eine Referenz für die Bewerbung freiwillig erstellt und hat daher einen höheren Wert für Personaler und Recruiter.
  • Referenzen sollten von hochrangigen Personen ausgestellt werden, also von Vorsitzenden, Abteilungsleitern, Dozenten oder Ausbildern.
  • Eine Referenz für eine Bewerbung ist formlos, sollte aber wichtige Informationen zum Referenzgeber sowie zu Ihren konkreten Qualitäten und Erfolgen enthalten.
  • Das Referenzschreiben kann im Lebenslauf oder auch im Anschreiben erwähnt werden. Das eigentliche Dokument gehört in die Anlagen der Bewerbung.

Wozu in der Bewerbung Referenzen angeben?

Manch einer mag sich fragen, warum er Referenzen in der Bewerbung benötigt. Schließlich ist das Arbeitszeugnis schon überaus positiv. Ein Problem ist aber, dass Arbeitszeugnisse Ihnen nach Beendigung einer Tätigkeit gesetzlich zustehen und diese zudem wohlwollend sein müssen. Einen echten Erkenntnisgewinn hat der neue Personalmanager dadurch also selten.

Referenzen in der Bewerbung hingegen sind freiwillig und werden persönlich durch Ihre ehemaligen Vorgesetzten erstellt. In der Regel bekommen Sie Referenzschreiben also nur, wenn Ihr vorheriger Arbeitgeber wirklich zufrieden mit Ihnen war und Sie gern weiterempfehlen möchte.

In jeder Bewerbung Referenzen angeben

Wenn Sie Referenzen in der Bewerbung angeben, haben Sie die Möglichkeit, sich selbst in einem noch besseren Licht zu zeigen. Sie heben sich zudem von der Masse ab, da Referenzen wesentlich seltener ausgestellt werden, als die rechtsverbindlichen Arbeitszeugnisse.

Fragen Sie also bewusst bei Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses nach einem Referenzschreiben. Das gilt nicht nur für erfahrene Fachkräfte, sondern auch für Berufsanfänger oder Freiberufler. Referenzen in der Bewerbung ausstellen können nämlich viele, zum Beispiel:

  • Professoren und Dozenten
  • Praktikumsbetreuer und Mentoren
  • Ausbilder und Lehrer
  • Leiter von Organisationen
  • Kunden und Geschäftspartner

Referenzen in der Bewerbung – So wird es gemacht

Referenzschreiben haben keinen genormten Aufbau. Es sind meist einseitige Briefe, in denen der Referenzgeber kurz darlegt, warum er Sie als Mitarbeiter empfehlen kann. Trotzdem sollten einige Punkte vorhanden sein, damit das Schreiben nicht unseriös wirkt, darunter:

  • Ein Briefkopf mit den Informationen zum Referenzgeber und dessen Unternehmen
  • Die direkte Kontaktmöglichkeit zum Verfasser
  • Datum und Zeitraum der Zusammenarbeit
  • Fachliche Qualifikationen und erreichte Erfolge
  • Einschätzung der Persönlichkeit und Soft Skills

Je nachdem, wie Ihr Verhältnis zum Vorgesetzten ist, können Sie ihn direkt um die Beachtung der Punkte bitten. Auch Führungskräfte wissen nicht immer hundertprozentig, was in Referenzen für die Bewerbung gehört. Weisen Sie auch freundlich darauf hin, falls etwas Wichtiges fehlen sollte.

Referenzen im Lebenslauf oder als Anlage sind möglich

Referenzen in der Bewerbung gehören in den meisten Fällen in die Anlage. Es ist aber ratsam, direkt im Anschreiben oder im Lebenslauf auf die jeweilige Anlage mit dem Referenzschreiben zu verweisen. Das unterstreicht Ihre Qualitäten und hilft bei der groben Einschätzung Ihrer Bewerbung.

Blähen Sie Ihre Bewerbung aber nicht unnötig auf. Erwähnen Sie im Anschreiben kurz, wie zufrieden Ihr vorheriger Arbeitgeber mit Ihrer Arbeit war und verweisen Sie dann auf die Anlage. Im Lebenslauf gehört ein kurzer Hinweis hinter die jeweilige berufliche Position.

So fragen Sie nach Referenzen in der Bewerbung

Nach Referenzen für die Bewerbung zu fragen, fällt vielen nicht so leicht. Schließlich wird die Frage nach einem Referenzschreiben oft als Wunsch interpretiert, Job wechseln. Sollte dies tatsächlich so sein, brauchen Sie eine gute Strategie oder ein blendendes Verhältnis zu Ihrem Chef.

Alternativ können Sie um ein Referenzschreiben für die Bewerbung bitten, wenn Ihr Vorgesetzter wechselt oder Sie sich intern auf eine neue Stelle bewerben. Ist die Referenz allgemein genug gehalten, eignet sie sich im Zweifel dann auch für eine externe Bewerbung.

Als Student oder Freiberufler ist es leichter, nach einer Referenz für die Bewerbung zu fragen. Professoren und Geschäftskunden verlieren Sie schließlich nicht an die Konkurrenz. Mit einem Referenzschreiben können Sie dann für sich werben – sei es beim Traineeprogramm oder bei neuen Kunden.

Kurz und knapp: Referenzen in der Bewerbung

Eine Referenz in der Bewerbung ist ein wichtiges Puzzleteil für die perfekte Bewerbung. Sie beweisen damit Ihre Qualitäten und Erfolge. Anders als Arbeitszeugnisse sind Referenzschreiben freiwillig und sollten nur von hochrangigen Personen ausgestellt werden, also von Vorgesetzten, Dozenten oder bekannten Kunden. Referenzen in der Bewerbung werden als Anlage beigefügt und entweder im Anschreiben oder im Lebenslauf erwähnt. Bei der Anfrage nach einem Referenzschreiben gilt es Vorsicht zu wahren – erst recht, wenn Sie mit einem Wechsel des Arbeitgebers liebäugeln.

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