Nachhaltigkeit im Büro – COMCAVE.COLLEGE® Magazin

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Nachhaltigkeit im Büro: So können Sie Ihren (Arbeits-)Alltag nachhaltiger gestalten

Comcave College GmbH
Mann fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Großteil der Menschheit verbringt im Erwachsenenalter viel Zeit am Arbeitsplatz. Aus diesem Grund ist Nachhaltigkeit nicht nur im privaten Haushalt, sondern auch im beruflichen Umfeld ein wichtiges Thema.
  • Hinterfragen Sie Ihre tägliche Routine: Gibt es Arbeitsabläufe, die Sie möglicherweise nachhaltiger gestalten können?
  • Teilen Sie Tipps und Ideen zur Nachhaltigkeit im Büro mit Ihren Mitmenschen, um ein noch stärkeres Umweltbewusstsein zu schaffen.

Tipps für den Arbeitsplatz im Büro und Zuhause: Wie kann ich nachhaltiger leben?

Immer mehr Menschen legen mittlerweile großen Wert auf eine umweltbewusste Lebensweise. Oftmals werden in diesem Zuge Gewohnheiten geändert, die man eigentlich seit Jahren gepflegt hat. Dabei geht es jedoch häufig um Gewohnheiten im privaten Haushalt. Wie sieht es aber mit dem Arbeitsplatz aus? Wie umweltbewusst handeln Sie dort und was könnten Sie noch besser machen? Sei es an Ihrem Arbeitsplatz im Büro oder Zuhause – wir haben hilfreiche Tipps, die für mehr Nachhaltigkeit in Ihrem Alltag sorgen. Einiges davon haben Sie garantiert schon mal gehört oder gelesen, allerdings ist es wichtig, sich das Thema Nachhaltigkeit immer wieder bewusst ins Gedächtnis zu rufen.

Ihr Weg zur Arbeit

Nachhaltigkeit im Alltag beginnt bereits mit dem Weg zur Arbeit. Falls Sie zum Beispiel jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren, sollten Sie – sofern es Ihnen möglich ist – über umweltfreundliche Alternativen nachdenken: Fahrgemeinschaften, öffentliche Verkehrsmittel oder vielleicht sogar ein Fahrrad?

Weniger ist mehr

Wie viel Müll produzieren Sie täglich? Diese Frage lässt sich pauschal natürlich nicht einfach beantworten. Doch wussten Sie, dass jeder Deutsche im Schnitt mehr als 220 Kilogramm Verpackungsmüll im Jahr produziert? Versuchen Sie daher unbedingt bewusster mit diesem Thema umzugehen. Folgende Beispiele lassen sich oft schnell und problemlos umsetzen: Glaskaraffe statt Plastikflasche, Brotdose statt Alufolie oder auch Thermo- statt Einwegbecher für Ihren Coffee to go.

Unnötiger Papierverbrauch

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Digitale Medien haben in den letzten Jahren vermehrt klassische Printmedien abgelöst. Sind Sie ebenfalls schon auf digitale Medien umgestiegen? Gemeint sind damit nicht nur Magazine und Zeitschriften, sondern auch weitere alltägliche Gegenstände. Mittlerweile kann man den Papierkonsum deutlich reduzieren: Greifen Sie beim Schriftverkehr auf E-Mails statt Briefe zurück, teilen Sie Dokumente online ohne sie zu drucken und nutzen Sie beispielsweise praktische Online Memos statt die üblichen Post-its. Falls Sie dennoch auf Drucke angewiesen sind, sollten Sie möglichst doppelseitig drucken oder die Rückseite von nicht mehr benötigten Druckpapier für Notizen wiederverwenden.

Strom an. Strom aus?

Energiesparende Geräte am Arbeitsplatz sind zwar längst keine Seltenheit mehr, allerdings ist das nur die halbe Miete. Wussten Sie zum Beispiel, dass ein Rechner im Energiesparmodus immer noch bis zu 50% Strom verbraucht? Überlegen Sie idealerweise noch mal, welche Geräte Sie nach Feierabend und insbesondere über das Wochenende vollständig ausschalten können. Gleiches gilt für das Licht im Büro, die Heizung oder auch für die Klimaanlage.

Mülltrennung und Recycling

In der Regel sollte der Arbeitgeber dafür sorgen, dass am Arbeitsplatz ausreichend Möglichkeiten zur Mülltrennung gegeben sind. Falls Sie allerdings das Gefühl haben, dass noch nicht genug dafür getan wird, sollten Sie diesen Punkt unbedingt ansprechen. Nur wer den Müll richtig trennt, kann dazu beitragen, dass dieser recycelt und somit in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt wird.

Kurz und knapp: Nachhaltigkeit im Büro

Das Thema Nachhaltigkeit sollte heutzutage ein bedeutender Bestandteil einer jeden Unternehmenskultur sein. Allerdings können nicht nur Arbeitgeber, sondern auch Sie als Arbeitnehmer einen kleinen, aber entscheidenden Teil dazu beitragen, um Ihren persönlichen sowie den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu reduzieren. Stellen Sie insbesondere routinierte Prozesse kritisch in Frage und teilen Sie Ihre Gedanken mit Ihren Kollegen, um ein bestmögliches nachhaltiges Ergebnis zu erzielen.

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