No-Gos der Bewerbung – COMCAVE.COLLEGE® Magazin

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No-Gos der Bewerbung – was sollte ich vermeiden

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Mann sitzt am Schreibtisch und zeigt den Daumen nach unten

Das Wichtigste in Kürze:

  • Achten Sie bei der Bewerbung auf die Einhaltung der Formalien. Dies betrifft den gewünschten Bewerbungsweg sowie den Aufbau der Bewerbungsunterlagen.
  • Prüfen Sie Ihr Anschreiben genau auf Inhalt, Stil, Rechtschreibung und Grammatik. Die Personaler bilden sich vor allem durch das Anschreiben eine Meinung von Ihnen.
  • Vermeiden Sie auch typische No-Gos bei Ihrem Vorstellungsgespräch, etwa ein verspätetes Erscheinen, negative Körpersprache, gehäuftes Zögern oder inhaltlosen Small Talk.

No-Gos in der Bewerbung können zum Misserfolg führen

Eine perfekte Bewerbung zu erstellen, ist gar nicht so schwer – wenn man einige Regeln beachtet und die No-Gos in einer Bewerbung vermeidet. Tatsächlich können selbst kleine Fehler dafür sorgen, dass die eigene Bewerbung aussortiert wird. Das Bewerberfeld ist meist einfach zu groß und der Spielraum für Fehler gering.

In der Regel sichten Personaler die eingehenden Bewerbungen nur kurz und beginnen schon nach wenigen Sekunden mit dem Aussortieren. No-Gos in der Bewerbung fallen da sofort auf. Die Möglichkeit Fehler mit positiven Inhalten auszugleichen, ist dann nicht mehr gegeben. Etwas weniger resolut mag es allerdings bei Initiativbewerbungen sein.

Formelle No-Gos bei der Bewerbung

Es gibt No-Gos in der Bewerbung, die bereits auffallen können, ehe ein Wort des Anschreibens oder Lebenslaufs gelesen wurde. Dazu gehört zum Beispiel die Nichtbeachtung des vom Unternehmen gewünschten Bewerbungswegs. Beachten Sie also, auf welche Weise Sie sich bewerben sollen, welches Dateiformat bevorzugt wird und an welche Mailadresse die Unterlagen gehen sollten.

Gerade auf die Betreffzeile wird oftmals wenig Wert gelegt. Diese wird schlicht vergessen oder es wird nicht auf die korrekte Bezeichnung in der Stellenausschreibung Bezug genommen. Ebenso fatal ist es, wenn sich das Anschreiben nicht an den richtigen Ansprechpartner richtet.

Unvollständige Anlagen oder gar das Vergessen von essentiellen Dokumenten sind ebenfalls unverzeihliche No-Gos in einer Bewerbung. Allerdings ist es auch nicht ratsam, durch einen zu großen Umfang negativ aufzufallen. Beschränken Sie sich also auf die wesentlich wichtigen Unterlagen. Ihre Erfolge können Sie aber durchaus zusätzlich mit Referenzen in der Anlage nachweisen.

No-Gos in der Bewerbung beginnen schon im Anschreiben

Besonders anfällig für eine fehlerhafte Bewerbung ist das Anschreiben. Hierbei geht es neben dem inhaltlichen ebenso um Ihren Schreibstil. Der Personaler erhält durch diesen einen Einblick in die Persönlichkeit des Bewerbers. Achten Sie also auf eine positive und freundliche Formulierung.

Wichtig:  Achten Sie detailliert auf Rechtschreibung und Grammatik. Überprüfen Sie jeden einzelnen Satz genau auf die korrekte Schreibweise und lassen Sie einen kompetenten Lektor über Ihre Bewerbung schauen.

Es ist nicht leicht den richtigen Mittelweg aus Selbstsicherheit und Bescheidenheit zu finden. Formulieren Sie zu großspurig, gelten Sie schnell als überheblich. Schreiben Sie hingegen vorsichtig und in Konjunktiven, wirken Sie zögerlich und unsicher. Bleiben Sie sachlich und übertreiben Sie keinesfalls mit emotionalen Äußerungen.

Absolute No-Gos in einer Bewerbung sind abgedroschene Phrasen oder gar übernommene Texte aus Musterbewerbungen. Die kennt jeder Personaler in- und auswendig. Ecken Sie ruhig ein wenig an und hinterlassen Sie einen bleibenden Eindruck.

No-Gos beim Vorstellungsgespräch

Zum Bewerbungsprozess gehören nicht nur die schriftlichen Unterlagen, sondern später auch das Bewerbungsgespräch. Natürlich gibt es auch dafür No-Gos, die den Bewerbungsprozess behindern können. Folgende Aspekte sollten Sie beachten, um die gängigsten Fehler zu vermeiden:

  • Pünktlichkeit: Wenn Sie einen so wichtigen Termin haben, dann erscheinen Sie pünktlich. Lieber zwanzig Minuten im Café gegenüber warten, als sich um fünf Minuten verspäten.
  • Namen der Ansprechpartner merken: Ein absolutes No-Go bei einem Bewerbungsgespräch ist es, den Namen des Gegenübers plötzlich zu vergessen. Prägen Sie sich den Namen des Gesprächspartners gut ein.
  • Augenkontakt suchen: Wenn Sie sich unterhalten, sollten Sie auf jeden Fall stets den Blickkontakt suchen. Wer auf seine Hände starrt, wirkt abwesend und unsicher.
  • Positive Körpersprache: Ihre Mimik und Gestik sprechen ebenso für Sie wie Ihre Stimme. Achten Sie auf eine selbstbewusste Sitzhaltung und meistern Sie Ihre Körpersprache.
  • Klare Sprechweise: Ständige „Ähs“ und „Öhms“ sind neben einem unechten Lachen oder aufgesetzten Kommentaren absolute No-Gos im Bewerbungsgespräch.
  • Angemessene Gesprächsthemen: Ein bisschen Nervosität ist okay und wirkt sogar authentisch. Vermeiden Sie jedoch vermehrten Small Talk.
  • Interesse bekunden: Wer keine Nachfragen stellt und auch sonst wenig zu sagen hat, wirkt desinteressiert und im schlimmsten Fall unqualifiziert.

Kurz und knapp: No-Gos in der Bewerbung

Wer eine erfolgreiche Bewerbung schreiben möchte, sollte No Gos in der Bewerbung sowie im Vorstellungsgespräch vermeiden. Dazu gehören reine Formalien, etwa in Betreff und Anrede, sowie inhaltliche und stilistische Merkmale. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik sollten ebenso Pflicht sein, wie eine positive Körpersprache und eine klare Sprechweise im Vorstellungsgespräch. Vor allem im Anschreiben der Bewerbung sollten Sie auf hohe Qualität achten. Ziehen Sie am besten eine qualifizierte Person hinzu, um Ihre Bewerbung zu prüfen.

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