Auswirkungen der Digitalisierung – COMCAVE.COLLEGE® Magazin

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Auswirkungen der Digitalisierung: Kann ich gekündigt werden

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Zu den wichtigsten Auswirkungen der Digitalisierung gehört das Ersetzen menschlicher Arbeit durch Automation, Software und Roboter.
  • Vor allem Menschen, die häufig Routinetätigkeiten ausführen, sind von Automatisierungsbemühungen der Unternehmen betroffen.
  • Gleichzeitig gehört zu den Auswirkungen aber auch eine Wandlung der Arbeitswelt hin zu freier und eigenverantwortlicher Projektarbeit.
  • Durch klug gewählte Weiterbildungen können Arbeitnehmer schon heute vorsorgen und sich gegen die negativen Auswirkungen der Digitalisierung

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt

Digitalisierung ist ein so häufig verwendetes Schlagwort, dass es kaum möglich ist, es enger zu definieren. Grob gesagt geht es im arbeitstheoretischen Kontext um die Transformation analoger Arbeitsabläufe und Organisationsformen in digitale Varianten – häufig im Zusammenspiel mit Automatisierungsbestrebungen.

Die Auswirkungen der Digitalisierung sind folglich nicht nur ökonomisch, sondern auch sozial. Während sich durch Automatisierung und digitale Strategien große Mehrwerte mit wenigen Personalkosten realisieren lassen, bleiben Arbeitnehmer, deren Arbeitskraft nicht mehr gefragt ist, womöglich auf der Strecke.

Auswirkungen der Digitalisierung: Chancen und Risiken

Die digitale Transformation als vierte Phase der industriellen Revolution hat Vor- und Nachteile. Zum einen ermöglichen digitale Werkzeuge eine nie dagewesene Effizienz und Wohlstandsmehrung. Zum anderen konzentriert sich dieser Wohlstand durch den geringeren Bedarf an menschlichen Mitarbeitern in noch weniger Händen als ohnehin schon.

Wer seine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht an die neuen Bedingungen anpasst, bekommt also eher die negativen Auswirkungen der Digitalisierung zu spüren. Im Gegenzug kommen die Fachkräfte der Arbeitswelt 4.0 in den Genuss von freier und selbstbestimmter Arbeit unter agilen Methoden, oft sogar ortsunabhängig und mit einer ausgeglichenen, vorteilhaften Work-Life-Balance.

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Jobsicherheit

Ob die Auswirkungen der Digitalisierung für Sie eher vorteilhaft oder weniger vorteilhaft ausfallen, kommt vor allem auf zweierlei Dinge an. Zunächst einmal bestimmen Ihr Beruf und Ihre ausgeübten Tätigkeiten, inwieweit Sie unmittelbar von der Automatisierung betroffen sein könnten. Des Weiteren hängt Ihre berufliche Zukunft auch davon ab, inwieweit Sie entschlossen sind, sich weiterzubilden und sich der neuen Situation anzupassen.

Grundsätzlich sind abstrakte, kreative oder hochgradig spezielle Tätigkeiten weniger von Automatisierungsbestrebungen betroffen als manuelle oder routinemäßige Arbeiten. Dazu eine kleine Übersicht:

Routinetätigkeiten
(stark gefährdet)

Manuelle Tätigkeiten
(mittelstark gefährdet)

Abstrakte Tätigkeiten
(wenig gefährdet)

Messen und Prüfen

Reparieren und Warten

Recherchieren und Dokumentieren

Kalkulieren und Buchen

Bewirten und Bedienen

Organisieren und Planen

Formulararbeiten

Pflegen und Betreuen

Entwickeln und Forschen

Herstellung von Waren

Schützen und Bewachen

Programmieren und Konstruieren

Lager und Transport

 

Beraten, Ausbilden, Lehren und Erziehen

Natürlich lassen sich die realen Auswirkungen der Digitalisierung so grob nicht kategorisieren. Es kommt bei den meisten Berufen auch auf den Qualifizierungsgrad an. Grundsätzlich haben Experten und Spezialisten eine geringere Gefährdung, durch Automaten ersetzt zu werden, als Fachkräfte und Hilfsarbeiter.

Daran schließt sich die zweite Bedingung für Ihre berufliche Zukunft an. Möchten Sie aktiv etwas dagegen tun, dass Ihr Job durch die Auswirkungen der Digitalisierung gefährdet sein könnte? Je geringer Ihr Qualifikationsprofil ist, umso mehr sollten Sie aktiv werden, etwa durch Weiterbildungen.

So prüfen Sie, ob Ihr Beruf gefährdet ist

Dass die eben skizzierten Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt nicht aus der Luft gegriffen sind, beweist auch die hohe Priorität, die das Thema auf bundespolitischer Ebene genießt. Diverse Studien haben sich damit beschäftigt und versuchen, politische Handlungsanweisungen zu geben, um mit den Auswirkungen der Digitalisierung sozialverträglich umzugehen.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hat zudem mit dem Job-Futuromat ein Online-Tool geschaffen, mit dem Sie konkret die Wahrscheinlichkeit errechnen können, mit dem Ihr Beruf mittelfristig automatisiert werden könnte. Sie finden den Job-Futuromat.

Mit Weiterbildung auf die Auswirkungen der Digitalisierung vorbereiten

Sie möchten nicht unvorbereitet von den Auswirkungen der Digitalisierung getroffen werden? Dann sorgen Sie schon heute vor und planen Sie Ihre individuelle Weiterbildungsstrategie. So schärfen Sie Ihr berufliches Profil und ergänzen Ihre Fertigkeiten durch Fähigkeiten, auf die es in Zukunft ankommt.

Bei COMCAVE haben Sie die Möglichkeit, eine Reihe von wichtigen Weiterbildungen zum Thema Arbeitswelt 4.0 und Digitalisierung wahrzunehmen. Alle Kurse können dabei auch via Telelearning ortsunabhängig von zu Hause aus absolviert werden.

Auswirkungen der Digitalisierung kurz und knapp: Die digitale Transformation hat erhebliche Auswirkungen auf das sozio-ökonomische Gefüge, wobei der Einfluss in Zukunft noch wachsen wird. Automatisierungsbestrebungen und neue agile Arbeitsweisen verändern die Art, wie wir arbeiten. Gleichzeitig werden viele Tätigkeiten ohne menschliches Personal ausgeführt werden und dafür jedoch neue Berufsfelder entstehen. Vor allem manuelle und Routinetätigkeiten sind gefährdet. Es empfiehlt sich, durch Weiterbildungen den negativen Auswirkungen der Digitalisierung entgegenzuwirken.

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