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Der Anfang von allem: So schreiben Sie einen knackigen Einleitungssatz zur Bewerbung

Comcave College GmbH

Das Wichtigste in Kürze:

  • Floskeln und Standartphrasen wirken wenig überzeugend. Stattdessen sollten Sie auf eigenständige Formulierungen setzen.
  • In der Einleitung kommt es besonders darauf an mit wenigen Worten viele Informationen zu liefern. Gehaltvolle, kurze Hauptsätze sorgen gerade zu Beginn für ein zufriedenstellendes Leseerlebnis.

Bewerbung: Wie der Einleitungssatz nicht formuliert werden sollte

Schon bei der Einleitung einer Bewerbung können Sie viel falsch machen. Eine Standardphrase zum Einstieg oder belanglose Einleitungssätze ohne wirklichen Mehrwert langweilen Personaler nicht nur, sondern färben auch auf den Rest der Bewerbung ab.

Daher sollten Sie unbedingt auf Formulierungen verzichten, die einer einfallslosen Floskel gleichkommen oder emotionslos klingen. Vermeiden Sie also beim Einleitungssatz auf folgende Formulierungen:

  • „Hiermit bewerbe ich mich…“
  • „Mit viel Neugier…“
  • „Mit großer Freude…“
  • „Ich interessiere mich sehr…“
  • „In Bezug auf […] bewerbe ich mich…“

Was sollte die Einleitung einer Bewerbung beinhalten?

Neben der originellen Formulierung sollten Sie auch überlegen, was Sie inhaltlich in der Einleitung erwähnen wollen. Grundsätzlich sollten Sie die Ziele des Einleitungssatzes immer vor Augen haben, wenn Sie eine Bewerbung schreiben:

  • Sie wollen nicht nur einen angenehmen Einstieg in die Bewerbung finden, sondern auch Ihre Ausgangssituation erläutern.
  • Sie wollen erreichen, dass der jeweilige Personaler Lust auf mehr hat.
  • Sie wollen vermitteln welche Motivation Sie antreibt und welchen Mehrwert Sie für das jeweilige Unternehmen bieten können.

Ein knackiger Einleitungssatz macht Ihre Bewerbung dann interessant und einzigartig, wenn Sie originell formulieren, relevante Informationen liefern und damit positive Emotionen hervorrufen.

Sollte bei einer Initiativbewerbung die Einleitung anders formuliert werden?

Bei einer Initiativbewerbung liegt keine konkrete Stellenausschreibung vor, auf die Sie sich bewerben. Vielmehr bekunden Sie mit einer Initiativbewerbung Interesse gegenüber einem Unternehmen, dort in einem bestimmten Tätigkeitsbereich arbeiten zu wollen.

Oftmals sind Initiativbewerbungen kürzer gefasst als normale Bewerbungen. Das macht sie aber nicht weniger aussagekräftig. Im Gegenteil: Ist sie originell formuliert und weckt beim Personaler Interesse und Neugier, bleiben Sie bei ihm zumindest in Erinnerung. Wenn es im ersten Anlauf nicht mit einem Bewerbungsgespräch klappen sollte, kann es nach einiger Zeit sein, dass Sie noch einmal aufgrund Ihrer Initiativbewerbung kontaktiert werden.

Es ist ganz gleich, ob es sich um eine Initiativbewerbung oder um eine typische Bewerbung auf eine Stellenausschreibung handelt: Die Einleitung muss den Personaler überzeugen. Der erste relevante Eindruck erfolgt durch den Einleitungssatz in der Bewerbung, demnach sollte diesem auch die entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Fünf Tipps für eine überzeugende Einleitung in der Bewerbung

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für ein Bewerbungsschreiben. Damit der Einstieg leichter fällt und am Ende eine perfekte Einleitung steht, haben wir fünf hilfreiche Tipps aufgelistet:

  • Aktiv formulieren: Vermeiden Sie Konjunktiv-Formulierungen wie „Ich wäre der ideale Kandidat…“ und entscheiden sich für aktive Formulierungen wie „Ich bin der ideale Kandidat…“. Dies drückt Selbstbewusstsein und eine gewisse Sicherheit Ihrerseits aus.
  • Auf den Punkt kommen: Benennen Sie Ihre Punkte klar und deutlich, ohne dabei ausschweifend zu werden. Vermeiden Sie unnötige Füllwörter und versuchen Sie gleichzeitig, gehaltvolle und prägnante Sätze zu formulieren.
  • Kurze, aussagekräftige Hauptsätze nutzen: Mit aneinandergereihten Hauptsätzen erzielen Sie die Wirkung, dass der Personaler viele relevante Informationen durch geringen Leseaufwand in Erfahrung bringen kann. Jeder Satz hat also eine Kernbotschaft. Das Leseerlebnis ist hierbei sehr zufriedenstellend und ruft positive Emotionen hervor.
  • Sprache anpassen: Der Ton macht die Musik – Das gilt auch für Bewerbungstexte. Informieren Sie sich über die Firma, bei der Sie sich bewerben wollen. Handelt es sich eher um ein konservativ geführtes Unternehmen oder um ein junges dynamisches Start-Up? Je nach Unternehmen können und sollten Sie die Sprache von sachlich-überzeugend bis hin zu sympathisch-frech anpassen.
  • Originell bleiben: Versuchen Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben keine andere Persönlichkeit darzustellen und bleiben Sie sich treu. Einerseits hat dies zum Vorteil, dass Sie sich im Vorstellungsgespräch nicht krampfhaft verstellen müssen, um dem Bewerbungsschreiben zu entsprechen. Andererseits können Sie beruhigt in das Gespräch gehen und einfach Sie selbst sein.
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