Glossar

Definitionen von A bis Z

AVGS

AVGS ist die Abkürzung für Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein. Es gibt zwei verschiedene Arten des AVGS. Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein für Coaching und Qualifizierung ist ein sogenannter Bildungsgutschein. Dieser unterstützt Arbeitssuchende beim (Wieder-)Einstieg in die Berufswelt, indem er die anfallenden Kosten für eine Bildungsmaßnahme bis zu 100 Prozent übernimmt. Bei der Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter spricht man von einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung. Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein für private Arbeitsvermittlung übernimmt hingegen die Kosten für einen privaten und zertifizierten Arbeitsvermittler und unterstützt Sie somit bei der Jobsuche.

AZAV

Die Kurzform AZAV steht für Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung. Konkret handelt es sich dabei um eine Verordnung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch, auch bekannt als SGB III, welche für die Zulassung von Bildungsträgern sowie Bildungsmaßnahmen zuständig ist. Arbeitssuchende haben den großen Vorteil, dass eine Weiterbildung oder Umschulung bei einem nach AZAV zugelassenen Bildungsträger bis zu 100 Prozent gefördert werden kann – zum Beispiel durch einen Bildungsgutschein oder Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter.

Bildungsgutschein

Mit einem Bildungsgutschein sichert Ihnen die Arbeitsagentur oder das Jobcenter zu, dass bestimmte Kosten für Ihre berufliche Weiterbildung oder Umschulung übernommen werden. Allerdings gilt das nur für Bildungsangebote bei einem zugelassenen Bildungsträger wie COMCAVE. Außerdem muss die Weiterbildung oder Umschulung eine von drei Voraussetzungen erfüllen: Die Maßnahme muss Ihre Arbeitslosigkeit beenden, eine drohende Arbeitslosigkeit vermeiden oder dazu dienen, Ihren fehlenden Berufsabschluss nachzuholen.

Digitalisierung

Die Digitalisierung beschreibt die Veränderung der Gesellschaft und Wirtschaft durch digitale Technologien. Mit der voranschreitenden Digitalisierung sind auch Fachkräfte mit digitalen Kompetenzen in der heutigen Arbeitswelt sehr gefragt.

Externenprüfung

Eine Externenprüfung entspricht der Abschlussprüfung einer Berufsausbildung. Mit einer Externenprüfung können Sie einen anerkannten IHK-Berufsabschluss erlangen, ohne dass Sie vorab eine Ausbildung absolviert haben. Voraussetzung für das Ablegen einer solchen Prüfung ist, dass Sie mindestens das 1,5-Fache der Zeit, die als Ausbildungszeit für den Beruf vorgeschrieben ist, in diesem Berufsfeld tätig waren. Hat ein Beruf also beispielsweise eine dreijährige Ausbildungsdauer, so müssen Sie mindestens eine 4,5-jährige Berufserfahrung in diesem Bereich nachweisen. Wir von COMCAVE bereiten Sie innerhalb von acht Monaten intensiv auf die Externenprüfung bei der Industrie- und Handelskammer vor.

Fachwirt

Ein Fachwirt ist eine höhere kaufmännische Qualifikation, die Sie durch eine berufliche Weiterbildung erwerben. Als geprüfter Fachwirt bzw. geprüfte Fachwirtin verbinden Sie betriebswirtschaftliches Know-how mit branchenrelevanten Kenntnissen und gehören zu den gefragten Experten auf dem Arbeitsmarkt. Der erworbene Abschluss ist mit dem DQR-Niveau 6 einer Meisterprüfung sowie einem Bachelorstudium gleichgestellt.

Warum Sie sich für COMCAVE entscheiden sollten

Grundkompetenzen

Grundkompetenzen sind Fähigkeiten wie zum Beispiel Lesen, Schreiben oder Rechnen. Auch der sichere Umgang mit dem Computer gehört mittlerweile dazu. Eine erwachsene Person benötigt diese Kompetenzen, um sowohl den beruflichen als auch privaten Alltag erfolgreich zu meistern. Weiterbildungen im Bereich Grundkompetenzen helfen insbesondere Menschen mit geringer Qualifikation, eine Grundlage für ihren beruflichen Erfolg zu schaffen.

IHK

IHK steht als Abkürzung für Industrie- und Handelskammer. Die Industrie- und Handelskammern in Deutschland sind regional organisierte und branchenübergreifende Verbände aus Unternehmen und Wirtschaftsunternehmen, welche sich in verschiedene Geschäftsbereiche gliedern. Einer dieser Bereiche ist die Aus- und Weiterbildung, was bedeutet, dass die IHK unter anderem für die Durchführung von Weiterbildungen und Prüfungen zuständig ist. Ihre Abschlussprüfung – zum Beispiel im Rahmen einer Umschulung oder Externenprüfung – legen Sie beispielsweise bei der IHK ab, die Ihnen anschließend ein bundeseinheitliches IHK-Prüfungszeugnis ausstellt.

Telelearning

Der Begriff Telelearning – auch bekannt als E-Learning – beschreibt eine flexible Form des Lernens, da die Lernenden und die Dozenten dabei räumlich voneinander getrennt sind. Der Live Unterricht findet somit ortsunabhängig und in digitaler Form statt, basiert allerdings wie gewohnt auf dem aktiven Dialog zwischen dem Fachdozenten und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Wir von COMCAVE bieten Ihnen verschiedene Lernformen an, die durch unser eigens entwickeltes Lernsystem GECS® realisiert werden.

Umschulung

Eine Umschulung dient Ihnen zur beruflichen Neuorientierung – zum Beispiel im kaufmännischen Bereich, in der Mediengestaltung oder der IT. Mit einer Umschulung erlernen Sie innerhalb von nur 24 Monaten einen neuen Beruf und erlangen nach Ihrer erfolgreich absolvierten Prüfung einen anerkannten Berufsabschluss. Dabei handelt es sich nicht um eine betriebliche Ausbildung, sondern um eine Bildungsmaßnahme, die von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter bis zu 100 Prozent gefördert werden kann.

Weiterbildung

Eine Weiterbildung hilft Ihnen dabei, Ihre fachlichen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln und bereitet Sie perfekt auf Ihren beruflichen (Wieder-)Einstieg oder Aufstieg vor. Durch den modularen Aufbau profitieren Sie außerdem von einem passgenauen und individuellen Lernpfad, der auf Ihre bisherigen Fähigkeiten, Stärken und beruflichen Ziele abgestimmt ist. Am Ende Ihrer Weiterbildung erhalten Sie zudem ein anerkanntes Träger- oder Herstellerzertifikat, welches Ihre Bewerbungsunterlagen aufwertet.