Cloud Computing – COMCAVE.COLLEGE® Magazin

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Cloud Computing: Eine innovative Technologie für zukunftsorientiertes Arbeiten

Comcave College GmbH

Das Wichtigste in Kürze:

  • Cloud Computing ist in erster Linie für die Bereitstellung von wichtigen IT-Infrastrukturen eines Unternehmens zuständig.
  • Weltweit sind zahlreiche Unternehmen mittlerweile auf Cloud Computing umgestiegen, um ihre IT-Prozesse schneller und innovativer zu gestalten. Dabei gibt es unterschiedliche Arten und Dienstleistungen des Cloud Computing, um den Bedarf jedes Einzelnen gezielt abzudecken.
  • Die IT-Branche boomt. Als Fachkraft im Bereich Cloud Computing haben Sie die Chance, in einem angesagten und zukunftssicheren Berufsfeld zu arbeiten.

Was ist Cloud Computing?

Der Begriff Cloud Computing beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastrukturen und IT-Dienstleistungen über das Internet, wie zum Beispiel Speicherplatz, Server oder Datenbanken. Die sogenannten Computingressourcen werden über die Cloud bereitgestellt und optimieren bedarfsorientiert die grundlegenden IT-Prozesse eines Unternehmens.

Cloud Computing ist somit weltweit für diverse Unternehmen – ganz unabhängig von Art, Branche oder Größe – von großer Bedeutung und wird unter anderem für Dienstleistungen wie Datensicherung, Softwareentwicklung oder Big-Data-Analysen genutzt.

Die Vorteile von Cloud Computing

In erster Linie wollen Unternehmen, die sich für einen Cloud Dienstanbieter entscheiden, ihre IT-Prozesse maßgeblich verändern und bestmöglich optimieren. Doch was genau bedeutet das und welche Aspekte sind letztendlich ausschlaggebend für diese Entscheidung? Lesen Sie hier die fünf wichtigsten Vorteile:

  • Kosten: Durch das Einführen des Cloud Computing fallen keine zusätzlichen Kosten für den Erwerb von Hardware und Software an, sondern die Kosten sind exakt auf den tatsächlichen Bedarf von IT-Ressourcen angepasst. Das nicht genutzte Kapital kann somit an anderen Stellen sinnvoll eingesetzt werden.
  • Produktivität: Das Cloud Computing übernimmt wichtige Einrichtungs- und Verwaltungsaufgaben, wie etwa die Einrichtung von Hardware. Selbst große Mengen an IT-Ressourcen lassen sich durch wenige Klicks innerhalb weniger Minuten bereitstellen. Dadurch spart ein Unternehmen immens viel Zeit und die Mitarbeiter können sich auf andere wichtige Unternehmensziele konzentrieren.
  • Flexibilität: Unternehmen können jederzeit standortübergreifend auf wichtige IT-Ressourcen zugreifen und sind dadurch in ihrer alltäglichen Arbeit deutlich flexibler.
  • Skalierbarkeit: Die gewünschten IT-Leistungen können dynamisch nach oben oder unten skaliert und somit individuell an den Bedarf des Anwenders angepasst werden.
  • Sicherheit: Gemäß der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU DSGVO) werden sämtliche Daten einer Cloud mit hochmodernen Sicherheitsfeatures geschützt. Das ist vor allem für Großunternehmen, die sich für eine Auslagerung an einen externen Cloud-Dienstleister entscheiden, aufgrund von sensiblen Kunden- oder Unternehmensdaten ein besonders wichtiger Aspekt.

Welche Arten von Cloud Computing gibt es?

Insgesamt gibt es drei Hauptarten des Cloud Computing: Eine öffentliche Cloud, eine private Cloud sowie eine Hybrid Cloud. Öffentliche Clouds befinden sich im Besitz eines externen Cloudanbieters, wie zum Beispiel Amazon Web Services, kurz AWS, oder Microsoft Azure. Die Unternehmen greifen dabei über einen Webbrowser auf die Dienste des Anbieters zu und verwalten dort ihr persönliches Cloud Konto. Bei einer privaten Cloud werden die IT-Ressourcen hingegen exklusiv von einem einzigen Unternehmen genutzt und in der Regel in einem privaten Netzwerk verwaltet. Entscheidet sich ein Unternehmen für eine Hybrid Cloud, so handelt es sich um eine Kombination aus einer öffentlichen und privaten Cloud, die beide über eine spezielle Technologie zur gemeinsamen Nutzung miteinander verbunden sind. Letztere Variante wird insbesondere genutzt, um die bereits bestehende Infrastruktur zu optimieren und bei wichtigen IT-Prozessen mehr Sicherheit zu gewährleisten.

Darüber hinaus unterscheidet man in der Regel zwischen drei unterschiedlichen Dienstleistungen, die ein Anbieter erbringt:

  • Infrastructure as a Service (IaaS): Mit IaaS wird einem Unternehmen die technische Infrastruktur bereitgestellt, wie zum Beispiel Server, Speicherplatz und Netzwerke.
  • Platform as a Service (PaaS): PaaS bezeichnet die Bereitstellung von einer Plattform, um eine eigene Software zu entwickeln oder zu verwalten, wie etwa eine mobile App.
  • Software as a Service (SaaS): Bei dieser Variante verwaltet der Anbieter die gesamten Softwareanwendungen und Infrastrukturen und übernimmt zudem alle anfallenden Wartungsaufgaben, wie zum Beispiel Softwareupgrades und Sicherheitspatches.

Cloud Computing – Ein Berufsfeld mit Perspektive

Immer mehr Unternehmer sehen ihre Zukunft in Cloud Computing und wollen mithilfe eines Cloud-Dienstleisters ihre Infrastruktur effizienter gestalten, passgenaue Skalierungen vornehmen und zu guter Letzt natürlich Kosten einsparen. Diese Chance sollten Sie als IT-Fachkraft unbedingt ergreifen.

Haben Sie bereits Berufserfahrungen in der IT-Branche und wollen sich gezielt im Bereich Cloud Computing weiterbilden, so bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit Microsoft Azure und AWS, zwei der führenden Dienstanbieter, zielgerichtete Kurse an, die Sie auf Ihre bevorstehenden Aufgaben vorbereiten. In einem persönlichen Beratungsgespräch informieren wir Sie gerne ausführlich über Ihre individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten bei COMCAVE.

Kurz und knapp: Cloud Computing

Maximale Flexibilität, enorme Kosteneinsparungen und ein sinkender administrativer Aufwand sind nur einige der Vorteile, die zahlreiche Unternehmer vom Cloud Computing überzeugt haben. Doch auch Sie als Arbeitsuchender bzw. Arbeitnehmer können von dieser innovativen Entwicklung profitieren: Bereiten Sie sich mit einer gezielten Weiterbildung, zum Bespiel als Cloud Network Expert inklusive Microsoft Azure Administrator Associate Zertifizierung, auf die Arbeitswelt von morgen vor.

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